Nach ersten Versuchen und einigen erfolgreichen Satelliten-QSOs im Jahr 2008 mit der 70cm X-Quad unterdach und vertikalem Rundstrahler X5000 für 2m habe ich dieses Betätigungsgebiet vorerst wieder eingestellt. Zum Einen war auf der Kurzwelle noch genug zu tun, auf der anderen Seite hat die Ende 2008 installierte Photovoltaikanlage die Dachfläche nach der einen Seite für die Unterdachantenne zu sehr gedämpft.
Es hat letzlich bis zum Sommer 2017 gedauert, bis der von Anfang an geplante und schon lange vorhandene Schiebemast von R&S an der dafür vorgesehenen Stelle durchs Dach gesteckt werden konnte.
Auf dem Mast dreht ein RAS-SPID-Rotor die Antennen in Azimut und Elevation.
Die 2m und 70cm X-Quads befinden sich an den Enden eines 2m langen horizontalen Glasfaserrohres.
Beide Antennen sind jeweils rechtsdrehend zirkular polarisiert (RHCP) über entsprechende Phasenleitungen an den beiden Ebenen zusammengeschaltet.
Am Mast befinden sich zwei Vorverstärker MVV 144-VOX und MVV 432-VOX, danach geht es über ca. 20m H2000 Koaxkabel ins shack.
Gefunkt wird mit dem FT847 und zur Antennensteuerung sowie up- und downlink-Dopplerkorrektur leistet SatPC32 von DK1TB gute Dienste.

Das bisherige ODX (weiteste Verbindung) konnte am 25. Nov. 2017 mit einem Telegraphie-QSO mit John, K8YSE, aus dem US-Bundesstaat Ohio (locator EN91dh) über AO-7 im mode B mit 6893 km hergestellt werden.

Die über Satelliten erreichten DXCC-Gebiete sind unter Statistik/Log-Statistik in der jeweils letzten Spalte ersichtlich.

Satellitenantenne SAT-Verbindungen
SAT-Sichtbarkeit AO-7 Sichtbarkeit und Satellitenspurpunkt